Ausbildungsleiterin - Ausbildung zum Bauzeichner (m/w/d)

Sonja Bernardy ist Mitarbeiterin des Fachteams Ingenieurbau in der regionalen Dienststelle in Gerolstein und betreut die Bauzeichner-Azubis. 

Im LBM seit: 2000

Warum sollte man sich für eine Ausbildung zum Bauzeichner (m/w/d) im LBM entscheiden?

Die Aufgaben im LBM sind sehr vielfältig und interessant. Grundsätzlich ist die Ausbildung zum Bauzeichner (m/w/d) in drei verschiedenen Fachrichtungen möglich. Die Azubis können im LBM zwischen zwei Fachrichtungen wählen: Ingenieurbau oder Tief-, Verkehrswege- und Landschaftsbau. Dies ist auch noch während der Ausbildung möglich. So können die Auszubildenden herausfinden, welchen Bereich sie bevorzugen. 

Ab dem Sommer 2026 wird der Ausbildungsberuf Bauzeichner zum bautechnischen Konstrukteur (m/w/d) reformiert. Das neue Ausbildungsprofil spiegelt die modellorientierte und digitalisierte Arbeitsmethode wider, die diesen Beruf zukunftsfähig macht. Die schrittweise Einführung der BIM-Methode im LBM erfordert genau diese Arbeitsweise und die wollen wir den jungen Leuten von Anfang an vermitteln. Building Information Modeling, kurz BIM, ist ein zentrales Instrument zur Digitalisierung von Bau- und Planungsprozessen im Hoch- und Tiefbau. Der Planungsprozess beginnt nicht mehr mit einem 2D-Plan, sondern als 3D-Modell. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Arbeitsweise die jungen Kolleginnen und Kollegen begeistert und motiviert.

Nach der Ausbildung gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb des LBM. Viele nutzen die Ausbildung auch als Grundlage für ein Bachelor-Studium. Manche nutzen dann auch die Möglichkeit, die Beamtenlaufbahn einzuschlagen. Als Arbeitgeber bietet der LBM gute Arbeitsbedingungen, wie z. B. flexible Arbeitszeiten und attraktive Sozialleistungen.

Welche Stärken sollten die Auszubildenden mitbringen?

  • Technisches Interesse
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • möglichst Grundkenntnisse in den Standard-Office-Anwendungen 
  • Teamfähigkeit
  • Interesse an neuen digitalen und innovativen Lösungen

Was ist Ihnen bei der Zusammenarbeit mit Auszubildenden besonders wichtig?

Wenn es gelingt, die Auszubildenden für ihre Tätigkeiten zu begeistern, ist das eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit. Sie sollten neugierig und wissbegierig sein.

Welche Tipps geben Sie Auszubildenden mit auf den Weg?

Eine solide Berufsausbildung ist immer ein guter Start ins Berufsleben und (optional) eine gute Grundlage für ein Studium. Es ist sehr wichtig, dass man gerne in dem gewählten Beruf arbeitet.

Wie unterstützen Sie die Auszubildenden während der Ausbildung?

Über die Vermittlung der beruflichen Kenntnisse hinaus unterstützen wir die jungen Kolleginnen und Kollegen bei allem, was die Ausbildung so mit sich bringt, z. B. Fragen zu Themen der Berufsschule oder das Organisieren von Berufspraktika. Wir möchten, dass sie gerne zur Arbeit kommen und sich im Team integriert fühlen. Fragen aus dem Büroalltag werden jederzeit und von allen Kolleginnen und Kollegen gerne beantwortet.

Die Ausbildungsleiterin Sonja Bernardy trägt eine orange Jacke und steht am Schreibtisch. Im Hintergrund ist ein Plan zu sehen, der an der Wand angebracht wurde.

„Wir möchten, dass sie gerne zur Arbeit kommen und sich im Team integriert fühlen."

Sonja Bernardy