Ausbildungsleiterin - Baureferendariat (m/w/d)
Nadine Schütze hat ihren beruflichen Werdegang im LBM als Baureferendarin begonnen, leitet heute die Fachgruppe Aus- und Fortbildung und betreut die Baureferendarinnen und -referendare.
Im LBM seit: 2001
Warum sollte man sich für ein Baureferendariat im LBM entscheiden?
Nach erfolgreichem Abschluss des Referendariats ist geplant, Führungsaufgaben im LBM zu übernehmen. Wer also Aufgaben einer Bauingenieurin bzw. eines Bauingenieurs mit gleichzeitiger Personalführung verbinden möchte, erhält die Grundlagen durch ein Referendariat im LBM.
Welche Stärken sollten die Referendarinnen und Referendare mitbringen?
Die Referendarinnen und Referendare sollten selbstbewusste und engagierte Persönlichkeiten darstellen. Während der Ausbildung werden sie an Seminaren zur Stärkung als Führungskraft teilnehmen. Zudem sollten sie kommunikativ und offen für neue Themen und Aufgaben sein, da insbesondere die verwaltungsrechtlichen Aspekte in verschiedenen Lehrgängen vermittelt werden. Im Laufe des Referendariats ist eine eigene, organisierte und strukturierte Arbeitsweise wichtig. Dies spielt insbesondere beim Selbststudium zur Vorbereitung auf die schriftlichen und mündlichen Prüfungen eine große Rolle.
Was ist Ihnen bei der Zusammenarbeit mit Referendarinnen und Referendaren besonders wichtig?
Ich finde es wichtig, dass die in Antwort zwei beschriebenen Eigenschaften vorhanden bzw. erkennbar sind. Dabei spielt für mich die gegenseitige Information und Kommunikation während der 2-jährigen Ausbildung eine wichtige Rolle. Ich möchte einerseits vermitteln, dass man sich bei Fragen/Problemen an mich wenden kann, möchte aber auch von den Referendarinnen und Referendaren ein gewisses Engagement und den Willen, es zu schaffen, erkennen können.
Welche Tipps geben Sie Referendarinnen und Referendaren mit auf den Weg?
Die Referendarinnen und Referendare sollten offen und neu- bzw. wissbegierig sein. Bei den verschiedenen Ausbildungsstationen sollten sie viele Fragen stellen. Hier gilt der Grundsatz: Es gibt keine dummen Fragen. Wichtig ist es, die Zusammenhänge der verschiedenen Aufgaben untereinander kennen und verstehen zu lernen. Das „über den Tellerrand hinaus“ gehende Denken ist in der Straßenbauverwaltung von großer Bedeutung, welches man sich als Führungskraft aneignen sollte.
Wie unterstützen Sie die Referendarinnen und Referendare während des Baureferendariats?
Es finden in regelmäßigen Abständen Arbeitskreise mit allen Referendarinnen und Referendaren statt. Neben organisatorischen Fragen wird hier der Fokus auf die Vorbereitung der Prüfungen gelegt. Während der Ausbildungsstation in der regionalen Dienststelle sind zwei 3-wöchige Übungsarbeiten über ein fachliches Thema in einer technischen Fachgruppe zu bearbeiten. Diese Aufgabe dient zur Vorbereitung auf die 6-wöchige häusliche Prüfungsarbeit und die schriftliche Prüfung zum Ende der Ausbildung. Die Übungsarbeit wird dann im Arbeitskreis vor allen Referendarinnen und Referendaren präsentiert und im Anschluss fachlich darüber diskutiert.
Der Abschluss der mündlichen Prüfung beim Oberprüfungsamt bildet ein 5-10-minütiger mündlicher Vortrag. Das Thema wird ca. 30 Minuten vorher mitgeteilt. Auch dieser Teil der Prüfung wird vorab im Arbeitskreis geübt.
Neben der fachlichen Unterstützung kümmere ich mich auch um organisatorische Angelegenheiten. Dies umfasst zum Beispiel die Erstellung des Ausbildungsplans, Abstimmungen mit anderen Behörden, Anmeldungen zu bundesweiten oder auch fachspezifischen Lehrgängen und die Anmeldung zum Staatsexamen.

„Wer Aufgaben einer Bauingenieurin bzw. eines Bauingenieurs mit gleichzeitiger Personalführung verbinden möchte, erhält die Grundlagen durch ein Referendariat im LBM."
Nadine Schütze
